Ahaus-Option: Genehmigung zur Einlagerung der AVR-Brennelemente erteilt

Auch Transport in die USA und ein Neubau in Jülich werden weiterhin geprüft – Entscheidung offen

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat dem Betreiber des Zwischenlagers in Ahaus, der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS), die Genehmigung nach § 6 des Atomgesetzes (AtG) für die Einlagerung der derzeit in Jülich lagernden 152 Behälter vom Typ CASTOR® THTR/AVR erteilt. Für einen Transport der Behälter von Jülich nach Ahaus ist darüber hinaus eine Transportgenehmigung nach § 4 AtG erforderlich. Wann mit der Erteilung dieser Genehmigung gerechnet werden kann, ist noch offen.
Parallel werden auch die Optionen einer Rückführung der AVR-Brennelemente in die USA und ein möglicher Neubau eines Zwischenlagers am Standort Jülich weiterhin geprüft. Bis zur abschließenden Klärung, welche der drei Optionen am schnellsten realisiert werden kann, ist es das Ziel der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH (JEN) als Besitzerin der AVR-Brennelemente, alle Optionen offen zu halten und weiter zu konkretisieren. Die tatsächliche Entscheidung über den weiteren Verbleib der AVR-Brennelemente trifft die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH (JEN) in enger Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium NRW als zuständige Atomaufsicht.

Hintergrund:
Nach dem Ende der bis zum 30.06.2013 befristeten Genehmigung für die Lagerung in Jülich hatte das Wirtschaftsministerium NRW als zuständige Atomaufsicht im Juli 2014 die unverzügliche Entfernung der AVR-Brennelemente aus dem bisherigen Jülicher Zwischenlager angeordnet. Die JEN verfolgt seitdem zur Umsetzung drei Optionen: Eine Verlagerung der AVR-Brennelemente in die USA, die Zwischenlagerung in Ahaus und den Neubau eines Zwischenlagers in Jülich.

Weitere Informationen:

www.avr-brennelemente.de und www.jen-juelich.de

Für Rückfragen:

Jörg Kriewel

Unternehmenskommunikation JEN

02461 629 – 47666

Joerg.Kriewel@jen-juelich.de